Mit dem eigenem Wohnmobil in die USA und Mexiko.

  19. Oktober 2005    bis  11. März  2006    

  Geführte Tour USA und Mexiko.

 

   Wer eine Gruppenreise macht, der kann was erleben.

 

19.10.05  Der Traum wird wahr....  Wir haben uns entschlossen, an einer geführten Wohnmobilreise, "147 Tage USA, und zu den Sonnentempeln der Maya", in Mexiko, bei  www.sea-bridge.de  teilzunehmen. Obwohl ich mich eingehend mit allen nötigen Informationen versorgt hatte, schien es für uns einfacher zu werden, Mexiko, in einer Gruppe zu bereisen. Ausschlaggebend war eine Dia-Show über den Reiseablauf, bei einer Informationsveranstaltung des Reiseunternehmers. So beschlossen wir den Winter zu entfliehen und unser Wohnmobil für 1Jahr in die USA (Baltimore) zu verschiffen. Entsprechend präpariert (siehe USA Infos Verschiffung) wurde unsere Wägelchen in Bremerhaven einem Mitarbeiter von Seabridge übergeben. Nach 14 Tage Überfahrt, sollten wir unsere Reisemobile im Zollhafen von Baltimore, entgegennehmen. Einen Tag vor der Ankunft des RoRo - Schiffes trafen wir und die Gruppenteilnehmer in Washington DC ein. Unser Flug von München, war 20 Minuten vor dem Gruppenflug der Teilnehmer gelandet, so konnten wir geschlossen, mit der Gruppe, in das Hotel in Baltimore fahren.

Am Abend, Vorstellung der Reiseleitung, Besprechung der Reiseformalitäten, der Route und das übliche Kennenlernen der Gruppenteilnehmer. Das RoRo -Schiff war zwei Tage vor dem geplantem Ankunftstermin eingetroffen, die Fahrzeuge standen im Hafen zum Abholen bereit. Aufatmen, nach den ersten Berichten des Reiseleiters, waren keinerlei Schäden an den Fahrzeugen zu beklagen. So konnten wir alle gutgelaunt, den Tagesausflug in Washington DC genießen.
 
 

21.10.05 Endlich war es so weit, wir stehen vor dem Zollgebäude. Für den Import des Fahrzeuges, genügte mein Kfz-Schein, des abgemeldeten Fahrzeuges, ein Phantasiekennzeichen M - INWE 48 und die obligatorische Versicherungsbescheinigung für eine Kfz - Haftpflicht –Versicherung, um die nötigen Einfuhrpapiere zu bekommen. Man darf nun 1 Jahr das Fahrzeug in den USA bewegen, umgehen kann man dies mit der Einreise in Halifax, Kanada da dann das Fahrzeug ja nicht in der USA eingeführt wurde. Die erste Fahrt im Konvoi geht zum  Hotel um das Gepäck aufzunehmen und danach zu einem nahen Campingplatz in Washington Cherry Hill Park . Dabei darf keiner der zahlreichen Tunnels um Baltimore / Washington, mit einem Fahrzeug, das Gasflaschen befördert, befahren werden. Auf dem Campingplatz werden nun die nötigen Vorbereitungen für die Tour ausgeführt. Den nächsten Tag verbringen wir damit, die persönlichen Gegenstände aus der verschlossenen Garage im Fahrzeug, zu verstauen, Lebensmittel einkaufen, Gastankflaschen füllen und bei A&T ein PrePaid - Handy kaufen.  Am Abend, dann das tägliche Briefing, um die bevorstehend Tagesetappe aus dem Roadbook, zu besprechen.

 
 

23.10. - 24.10.05  Shenadona National Park,  Skyline Drive - Blue Ridge Parkway.   On the Road...   Wir verlassen Washington um auf der Interstate US 66 bis nach Shenadona Farms zu fahren, um auf den Skyline Drive, eine für den kommerziellen Verkehr, gesperrte Strasse, entlang des Berggrats (Blue Ridge Parkway) zu gelangen. Hier in Virginia hat bereits die Laubfärbung des Indian Summer begonnen. Entsprechend sind Eindrücke die man bei der Fahrt über den Hauptkamm des Blue Ridge Höhenzuges bekommt. Ein kurzer Kälteeinbruch kündigt den bevorstehenden Winter an...

   
 

25.10. - 26.10.05 Atlanta - Stone Mountain State Park   Von Ashville fahre ich auf den direkten Weg nach Atlanta zum Stone Mountain State Park. Hier befindet sich in einem Monolith, die größte Hochrelief-Skulptur der Welt, mit den Generälen der Konföderierten Staaten im Sezessionskrieg der USA. Im Atlanta Cyclorama and Civil War Museum, werden auf einer riesigen Rundleinwand die wichtigsten Kampfhandlungen des Bürgerkrieges der USA dargestellt. Wir parken unsere WoMo's am Museum und fahren geschlossen mit dem Bus in die City von Atlanta. Im Underground Atlanta essen wir bei Live Musik einer Band und besuchen anschließend das Coca-Cola - Museum. Natürlich ist Coca auch ein Sponsor zahlreicher amerikanischer Musik und Filmgrößen deren Trophäen hier ausgestellt sind Am Abend geht es zurück zum Parkplatz um weiter nach Cartersville auf einen WalMart zum Übernachten zu fahren.

 

 

27.10. -  Chattanooga - Nashville. In Chattanooga besuchen wir den Bahnhof mit dem berühmten Chattanooga Express (Glenn Miller's Cho Cho Train). Weiterfahrt nach Lynchburg mit der Besichtigung der Jack Daniels Destillery mit Verkostung...  Am Nachmittag treffen wir in Nasville auf einen KOA Campingplatz ein. Mit dem Bus geht es in die City um das berühmte Opryland Hotel  zu besuchen. Unter einer riesigen Glaskuppel befindet sich ein Regenwald mit ein verschiedene Restaurants und Kaffees. Verkleidete Personen auf Stelzen, die sich täuschend ähnlich einer Pflanze verhalten, werden oft von den anwesenden Besucher übersehen. Am Abend Gruppenessen, mit Country Musik, in einem Event-Zelt des Campgrounds.  

 
 

28.10.05 Nashville:  Heute stürzen wir uns in das Nachtleben am Broadway  im Downtown Nasville, um mal richtig abzufeiern. In den zahlreichen Bars wird  Live Music geboten. Im Tootsies spielen auf 2 Etagen verschiede Bands. Besonders eine Band, mit einem Mike Jagger - Verschnitt hat es uns angetan. Sie sind mit ihrem Frontmann echt gut, die Zeit ist leider viel zu kurz, da wir verschiede Bars besuchen wollen. Klar dass wir  im "The Stage" landen und bei Country - Music den Abend, ausklingen lassen. Sehr spät treffen wir erst am Campingplatz ein. Leider waren keine Tickets mehr für eine Show zu bekommen, so musste der Besuch der Grand Ole Opry ausfallen.

 
 

29.10. - 30.10.05 Memphis.  Früh verlassen wir den KAO Campingplatz um die 370km nach Memphis gemütlich zu bewältigen. Am Spätnachmittag ist noch Zeit das berühmte The Peabody Hotel  zu besuche. Hier als Akttraktion der tägliche Auftrieb von Enten, die im Voyer des Hotels, in einem Springbrunnen baden dürfen. Selbstverständlich steht der Besuch der Ausgehmeile in der Beale Street an. Wie sollte es auch anders sein, in der weltberühmten Musikstadt fällt die Auswahl der Bars mit Live Musik nicht schwer. Am nächsten Tag steht endlich der Besuch von Elvis Presleys, Graceland an.

 
 

29.10. - 30.10.05 Memphis - Vicksburg. Am frühen Morgen verlassen wir den Campingplatz und fahren direkt zu Elvis Presleys, Graceland. Die Eintrittspreise sind gesalzen, dafür wird man mit einem Wägelchen durch das weitläufige Gelände (Elternhaus, Museum, Tonstudio, Grabstätte)  gefahren. Eindrucksvoll wie der King of Rock an Roll gelebt hat...   Über endlose Baumwollfelder geht es nach Vicksburg. Von einem vorausfahrenden Pickup wird ein Stein in meine Windschutzscheibe geschleudert...  Zum ersten Mal erlebe ich den Service eines Windshield Repairs den ich über mein Cellphone aus den Yellow Page zu einem Aldi Parkplatz beordert habe. Nach 20 Minuten werden für zwei Steinschläge die nun fachmännisch repariert worden sind $50 fällig. Ein einfache Sache, unter Hochdruck wird ein Expoxiharz in die Steinschlagstelle eingespritzt. Anschließend mit einem UV Licht gehärtet und gesäubert. Am Spätnachmittag treffen wir auf dem RV Casino Park in Vicksburg ein. Gemeinsam wird das üppige Büffet im Casino ausprobiert. Aufregung, einige Mitglieder wollen die $5 Mehrkosten durch den unaufgeforderten Refill nicht bezahlen, das, bei mir nur ungläubiges Kopfschütteln hervorruft...

 
 

01.11.05  Heute steht eine langweilige Autobahnfahrt von Vicksburg, durch eine Landschaft, die geprägt durch Weideland und endlose Maisfelder ist, nach Canton in Texas an. Viele amerikanische RV Park liegen verkehrsgünstig an den Interstate Highways oder an Zuglinien. Der Best Western RV Park liegt für mich, aber zu verkehrsgünstig da eine entsprechende Geräuschkulisse, das Gefühl vermittelt direkt  auf einen Autobahnrastplatz zu übernachten....

 

02.11.05  Früh brechen wir auf, wir fahren direkt nach Dallas auf einen Parkplatz des Farmersmarkt. Wir fühlen uns wie zuhause, immer wieder schön ist ein Besuch eines Marktes,  für Obst und Gemüse..  Wir fahren weiter zum berühmt berüchtigten Gebäude 6h Floor. Vom 6ten Stock wurde Kennedy erschossen. Im Museum wird anschaulich die Ermordung des Präsidenten, dargestellt. In einem Kurzfilm wird man, an seine berühmten Worte "Ich bin ein Berliner..." tief berührt...   Eine Markierung in der Fahrbahn markiert die Stelle, wo die tödlichen Kugeln des Lee Oswald den Präsidenten trafen. Anschließend weiterfahrt nach Fort Worth, auf einem Parkplatz von Billy Bob's Texas Show übernachten wir. Zeit für ein saftiges Steak in einem der zahlreichen Steakrestaurants am Stockyard Fort Worth. Pünktlich um 16:00 Auftrieb einer kleinen Herde von  Texas Longhorns die im rasanten Tempo von Cowboys zu ihren Ställen getrieben werden. Am Abend die übliche Show in Billiy Bob's, The World Largest Honky Tonk bei Texas Menue und Live Country Music....  Think Big, gilt leider nicht für die Küche, kalte Spareribs, zur kalten Bohnenpampe und Mais..

 

03.11.05  Am Morgen, Aufregung am Parkplatz. Eine riesige Wasserlache unter dem Clou eines Mitreisenden.  Ist sein Tank undicht oder hat er seinen Abwasserhahn vergessen zu schließen? Schließlich die Erklärung, die, die Gruppe spalten wird. Ein Mitreisender schont seine Dusche und wäscht sich im Schutze der Mobile in einer Plastikwanne außerhalb des Wohnmobiles... Das Abwasser hatte sich in der Senke des andern Mobiles gesammelt..  Dieses Verhalten wird uns und den Reiseleiter noch mehr beschäftigen... Genau wegen diesen Mitreisenden wird sich die Gruppe hoffnungslos zerstritten haben...  Ein hochintelligenter Psychopath schafft es tatsächlich durch Intrigen und Mopping, die Gruppe zu spalten, denn was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnten, sein Therapeut hat im eine Gruppenreise empfohlen....

Über die US 286 geht es über endloses Grasland, Baumwolle - und Maisfelder nach Amarillo. Unterbrochen wird die Eintönigkeit der Landschaft durch  "nickende" Ölpumpen. Am Spätnachmittag treffen wir in Amarillo ein..  Wir Übernachten auf  dem Trucker - Parkplatz hinter der "Big Texan Steak Ranch". Die Hauptattraktion, das Essen ist kostenlos, wer das 72 oz. Steak  (2 1/2 Kg) inklusive Beilagen in 60 minuten essen kann. Der Trick dabei ist aber, man schafft es nur wenn das Steak noch roh ist, mit "well done" hat man keine Change diese Menge Fleisch zu Essen. Helmut ein Mitreisender scheitert genau aus diesem Grund an dem Fleischberg...  trotzdem hatten wir alle sehr viel Spass, da die Steaks, wirklich vorzüglich sind und bei Live Musik, natürlich immer Stimmung aufkommt.

 
 

04.11.05  Wir erreichen New Mexico, weites ödes Land, langsam wird es hügelig, Santa Fe, das auf 2000m liegt, ist unser nächstes Ziel... Stadtbummel in der nach indianischer Puebla Bauweise geprägten Stadt. Hier entstand ein Zentrum der amerikanischen Kunstszene, die durch zahlreiche Kunstgalerien und Juweliershops mit Motive aus dem Leben der Puebla-Indinaer, landesweit bekannt wurde. Natürlich erstanden wir einige sehr schöne Schmuckstücke und Kunstgegenstände am ehemaligen Gouveneurepalast die von Idianer angeboten wurden. Ich erstand, einen seltenen Dreamcatcher aus den roten Federn eines Kardinalvogels. Viele der angebotenen Kunstgegenstände sollten wir später am Herstellungsort in Mexiko wiederfinden. Wieder dieselbe Aufregung mit Krise in der Gruppe, Freibad mit Abwasserrinnsal über den ganzen Parkplatz.

 
 

05.11.05  Nach der Stadtrundfahrt mit deutschsprachiger Reiseleitung, geht die Fahrt weiter nach Albuquerque, mit Besichtigung des Atomicmuseums...  Hier steht die Nachbildung von Little Man, die Atombombe die Hiroschima zerstörte...  Den Besuch eines Minuteman Raketensilos ersparen wir uns.  Statt dessen durchstreifen wir, das im spanischen Kolonialstil erbaute Old Town von Albuquerque. Die Häuser sind restauriert und als Souvenirläden umfunktioniert. Überall werden Windspiele in Form eines Heisluftballons angeboten. Hier findet alljährlich das größte Ballonfahrerfestival der Welt statt. In Grants übernachten wir auf einem WalMart Parkplatz.

 
 

06.11.05  Von Grants fahren wir auf der Route 66 zum El Morro National Monument. Auf den Felsen lebten früher Indianer. Wasser das bei Regen von den Bergen floss sammelte sich in einem Becken das als natürliches Wasserreservoir diente.  Viele Felsgravierungen zeugten von ihrer bewegten Vergangenheit ihrer Bewohner. In Gallup wird natürlich das legendäre El Rancho Hotel besucht in dem viele Hollywoodgrößen ihre Autogramme hinterließen. Leider war der Red Rock State Park geschlossen, nach einer kleinen Wanderung im ShipRock Statepark erreichten wir kurz hinter der Grenze zu Colorado  einen Casino RV Park. Endlich mal wieder ausgiebig Duschen..

 
 

07.11.05  Mit dem Wohnmobil geht es zum Mesa Verde National Park. Am Abstieg zu den Höhlensiedlung wird im Museum das Leben der Anasazi Indianer erklärt. Ein Ranger führt uns zu der Höhlensiedlung und erklärt die einzelnen Wohnkammern ..Die Gruppe hat sich in kleinere Fahrgemeinschaften aufgeteilt. Da ich als Einziger über ein Navi verfüge habe ich noch einen RMB und ein Dickschiff den Clou im Schlepptau...  Hier ist es bereits um 18:00 Uhr dunkel, mit Stirnlampe grille ich zwei Steaks.... Wir sitzen noch auf einen Absacker, gemütlich in Erwins Clou.

 
 

8.11.05  Weiterfahrt zum Four Corners Monument, der Einzige Punkt der USA in dem die 4 Staten (New Mexico, Colorado, Arizona und Utah) eine gemeinsame Grenze bilden. Ettliche Shops verkaufen den üblichen Indianerschmuck, wir konnten natürlich auch nicht widerstehen...   Leider hat sich in laufe des Tages eine geschlossene Wolkendecke gebildet, so dass keine schönen Fotos mehr zu erwarten sind.  Über Mexican Hut, zum Gooseneck, eine Flussschleife des Colorados beeindruckt durch die grandiose Landschaft. Am frühen Nachmittag treffen wir am Monumentvally ein. Ich ergattere einen sehr schöen Stellplatz mit Blick auf bekannten Felsen. Mehrere geschlossene Jeeps stehen bereit mit denen der Rundkurs abgefahren wird. An einem Hol in Wall, kleiner Arch mit Grotte, spielen und singen für unsere Gruppe, Indianer ihre melancholische Gesänge..  Grandioser Sonnenuntergang der die Felsen in unnatürliches Licht erstrahlen lässt. Mittlerweile bin ich schon Profi im Stirnlampengrillen....  Unsere Bude ist voll, Happyhour mit Fred und Rita um den Tag ausklingen zu lassen...

 

             Monument Valley

     LINK  zum Monument Valley

 
 

9.11.05  Ab 6:00 Uhr, wieder fantastisches Farbschauspiel an den Felsen der aufgehenden Sonne. Wir fahren in der schon bewährten Dreiergruppe zum Grand Canyon. Obwohl wir schon mal da waren überwältigt doch der Blick in die Schlucht. Wir fahren entlang des Grand Canyon South Rim, um an den verschiedenen Aussichtspunkten die Weiten des Canyons zu genießen. Nach Sonnenuntergang treffen wir am Parkplatz des IMEX ein, um dort zu Übernachten. Wir sehen uns den Film über Grand Canyon an, der immer wieder aufgrund der spektukalären Aufnahmen begeistert. Das Steakhouse Yippee-ei-o! entpuppt sich als böse Touristenfalle, schlechtes Steak zum unfreundlichen Service!  Nicht umsonst werden 15% Service gleich mit der Rechnung gefordert....

 

              Grand Canyon Nationalpark

     LINK  Grand Canyon NP 

 

10.11.05  Wir schlafen uns heute aus, der Parklatz hinter dem IMEX ist wider erwarten doch ruhig geblieben. Hier hat man durch verschiedene Hotels WiFi Zugang und ich kann einiges erledigen. Einige aus der  Gruppe sind sehr früh zum Canyon zurückgefahren um den Sonnenaufgang zu erleben. Heute lassen wir es gemütlich angehen, wir folgen der Route 66, die wir 1999 mit dem Motorrad besucht hatten. Es hat sich einiges verändert, das Delgadillo's Snow Cap wird nun vom Sohn betrieben, selbstverständlich lassen wir uns seinen Burger schmecken...  Der obligatorische Besuch von Angel and Vilma's Place (Barbershop) fällt leider aus, Mittagspause....  In Kingman übernachten wir auf dem WalMart Parkplatz, mittlerweile, ist wie ich bei meiner letzten Reise, feststellen musste,  eine Übernachtung dort nicht  mehr erlaubt.

 
   

11.11.05  - 13.11.05   Route 66 - Las Vegas:   Weiterfahrt auf der Route 66, über den Sitgreaves Pass nach Oatman. Pünktlich zur Gunshow haben wir uns eingefunden. Natürlich dürfen die freilaufenden Esel nicht fehlen...  Im Oatman Hotel genehmigen wir uns bei live Musik ein paar Bierchen... Die Wände der Bar sind tapeziert mit 1 Dollarscheine. Unsere 1 Dollar Note von 1999 finden wir sofort wieder und  spendieren noch einen Schein dazu..

 
 

 Am Spätnachmittag erreichen wir Las Vegas, und den KOA Campground Circus Circus... Natürlich hält es uns jetzt nichts mehr und wir finden uns pünktlich bei der Piraten Show am Thresure Island ein.

 

13.11.05 Death Valley: Über 3 Gebirgsketten  erreichen wir nun den tiefsten Punkt der USA, Badwater  liegt 86m unter dem Meeresspiegel...  Weiterfahrt zum Artist’s Palette, berühmt für seine vielfarbigen Gesteinsformationen. Der Farbenreichtum wird durch Oxidation verschiedener Metalle verursacht, die in den Felsen vorkommen, zum Beispiel Eisen (rot bis dunkelrot) oder Kupfer (türkis bis grün). Ein Abstecher zum Dante’s View, wo wir ein grandiosen Blick über das Death Valley haben, leider können wir den Sonnenuntergang nicht genießen da wir am Abend mehrere Geburtstage feiern wollen... Dafür leisten wir uns an der Oase Furnace Creek, Kaffe und Kuchen schmecken.. Die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier ist im vollen Gange, als einer der Chefköche (Chilly con Carne) habe ich damit genug zu tun...  Die Schärfe des Gerichts neutralisiere ich mit genügend Rotwein.. Wie in jeder Gruppe gibt es Personen, die sich asozial verhalten. Die Ersten am Essen, beim Aufräumen aber mit Abwesenheit glänzen..  Diese Gruppe sollte noch für genügend Ärger sorgen...

 

        Death Valley Nationalpark

     LINK  zum Death Valley NP 

 

14.11.05 - 16.11.05 Los Angeles: Über den schnellsten Weg geht es nach Los Angeles auf dem Parkplatz von "Alpine Village". Hier gibt es ein Gruppenessen.  Leider ging bei der Bestellung etwas schief, aus dem Turkey (Thanksgiving) wurde ein Prime Rip.... dafür gibt es aus einer Musikkapelle Blasmusik, Service im Dirndl und Oktoberfestrummel...  Im angeschlossenen Deutschen Foodmarkt zu teuren Preise alles was wir in Deutschland kennen...  Wir decken uns reichlich mit Sauerteigbrot und Leberwurst ein... Am nächsten Tag die obligatorische Sightseeing Tour, in L.A Down Town,  Musik Center, Hollywood, Broadway, Sunset Blvd, Union Station, Farmers Markt, Beverly Hill, Venice Beach, Long Beach....

17.11.05  Joshua Tree NP:  Am Morgen wieder Stress, ein große Pfütze unter  Erwins Wohnmobil. Im Schutze der Mobile hat man wieder ein "Bad" genommen... Ich weigere mich, weiterhin mit diesem "Herren" in einer Gruppe zu fahren. Man kann sich viel in den USA erlauben, nicht jedoch ein "vergessener" Abwasserhahn auf einem Parkplatz... Hektische Telefonate des Reiseleiters mit dem Reiseveranstalter in Deutschland. Entweder unterlässt Herr S. das Bad im Freien oder er muss die Gruppe verlassen. Er entscheidet sich zum Weiterfahren..  Was wir noch bereuen sollten...  Einige finden aber sein Verhalten nicht weiters Tragisch, sind sie ja von Europa gewohnt, ihr Abwasser auch wild zu entsorgen, noch dazu sie Selbstausbauten bevorzugen, die keine großen Abwassertanks besitzen....

Wir erreichen den Joshua Tree NP. Auf einem der schönsten Campgrounds "Jumbo Rock" des Parks übernachten wir. Es bleibt noch Zeit zu einem Rundgang in den Gesteinsformationen des Jumbo Rock Areals...  Ein wunderschöner Sonnenuntergang bei dem die Felsen in ein rötliches Licht erstrahlen beendet den Tag. Bei der klaren Nacht sieht man erst die riesige Anzahl  der Sterne unserer Milchstrasse und läst uns dabei die Bedeutungslosigkeit unsere Menschheit bewusst werden.

 

        Joshuha Tree Nationalpark

     LINK  Joshua Tree NP 

 

18.11.05  Quarzsite:  Nach ausgiebiger Besichtigung des Parks mit seinen „Joshua Tree“ genannten, Josua - Palmlilien Ver/und Entsorgen wir unsere Wasser/Abwasser Vorräte am Cottonwood Campground.  Die Fahrt auf der I 10 verläuft durch langweilige Wüstengegend wir erreichen Quarzsite und übernachten auf dem Campground B10 direkt an der vielbefahrenen Interstate. Der Ort wurde bekannt, da in den Wintermonaten mehrer tausend Wohnmobile aus ganz USA und Kanada hier überwintern. Jetzt schon besteht der Ort aus unzähligen RV Zubehör - Verkaufsshops, Entertainment, Reparaturservice etc. Die ungeheure Zahl der Überwinter kann nur erahnt werden da das Gelände sehr weiträumig ist. Dafür ist der Platz mit Waschmaschinen ausgestattet was natürlich wichtig für uns ist. Große US Wohnmobile haben das Problem nicht, ausgestattet mit entsprechendem Stromgenerator kann auch eine Waschmaschine betrieben werden.

 

19.11.05  - 21.11.05 Tucson: Wir wählen den längeren Weg über Yuma, da wir ein Plakat von einem Ballonfestival gelesen hatten... Leider sahen wir keinen einzigen Ballon, dafür genehmigen wir uns ein ausgiebiges Mittagessen in einem "Golden Coral" Buffet... Wobei anzumerken ist, nicht jeder Golden Coral" gleich gut ist. Spät kommen wir in Tucson an, um auf dem Gilbert Ray Campground einen Stellplatz zu ergattern. Den Tag lassen wir mit einem zünftigen Lagerfeuer ausklingen...

Auch hier wieder ein grandioser Nachthimmel da kein Licht die Dunkelheit beeinträchtigt. Ein Hobby - Astronom mit seinem rieseigen Teleskope beobachtet den Mars, wir dürfen durch sein Gerät den Mond betrachten...

 

Wir gehen den 2km langen Lehrpfand durch den Organ Pipe Cactus Park (Desert View Trail), auf einem Hügel Blick nach Mexiko... Hier befinden wir uns in der Sonora - Wüste, die sich über weite Teile von Arizona und Mexiko erstreckt. Geprägt wird die Wüste von Organ Pipes Kakteen  und den berühmten Saguaro Kakteen. Die Kakteen können 15m hoch und über 250 Jahre alt werden... Heute machen wir einen Ausflug zum Kitt Peak National Observatory, vom dem man einen weiten Fernblick nach Norden hat. Hier befinden sich mehrere Observatorien die aufgrund der klaren Luft und bei Nacht absoluter Dunkelheit den Sternhimmel ungetrübt beobachten können. Die Führung dauert ca. 1 1/2 Stunden kann man sich aber wegen überwiegen technischen Ausführung sparen...

 
 

Heute steht der Besuch von Old Tuscon Filmstudio an. Durch mehrere Westernfilme die hier gedreht wurden wurde das Filmstudio bekannt. Natürlich darf die übliche Stuntman - Gunshow nicht fehlen... Sehr professionell wird brennend vom Dach gestürzt natürlich verbunden mit der üblichen Ballerei..  Da es nicht wirkliche Tote gibt ist die Show sehr unterhaltsam...  Im sehr empfehlenswerten Arizona Desert Museum, bekommt man einen sehr guten Einblick von Flora und Fauna der Sonora Wüste.

 
 

22.11.05 - 23.11.05 Tombstone: Die Fahrt über staubige Pisten des Sagura National Park ist etwas nervig da der feine Staub durch alle Ritzen des Wohnmobiles eindringt. Die riesigen bis zu 15m hohen Saguro Kakteen entschädigen etwas... Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Pime Air Museum, der vordere Teil  ist Museum das besichtigt werden kann. Auf dem weitläufigen Gelände sind über 20000 Flugzeuge abgestellt oder werden hier zerlegt. Eindrucksvoll die Vielzahl der zu besichtigen Flugzeuge, in einer Flughalle die bedeutendsten Flugzeuge des 2 Weltkrieges...

Am Nachmittag treffen wir in Tombstone auf einem Campingplatz direkt an der vielbefahrenen Strasse ein. Letzte Station vor die Einreise nach Mexiko. Nochmals Generalwäsche, WalMart und Brot von Saveway...  Hier wussten wir noch nicht dass es bessere Lebensmittel in Mexiko gibt.... Am Nachmittag Gruppenbesprechung für den Grenzübertritt nach Mexiko...

Das historische Tombstone hat im Wesentlichen überlebt, da man sehr früh die Bedeutung dieser alten Stadt erkannte und sich Leute fanden, die sie liebevoll restauriert haben. Als Touristenattraktion kleiden sich Einwohner wie es 1890 üblich war. Natürlich wäre Tombstone nicht berühmt geworden, wenn es  nicht die Schießerei am O.K Coral, mit Wyatt Earp,  Doc. Holliday mit den Clanton Brüder gegeben hätte. Selbstverständlich besuchen wir das Spektakel...  Am Abend endlich Turkey Essen und der Besuch eines Salons mit der Gruppe, es ist  Thanksgiving Day....

 
 

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